NBA.TV via Apple TV jetzt auch in Deutschland via TV geniessen

Mit dem Update der NBA.TV App für iPad und iPhone/iPod für die Saison 2011/2012 ist es nun endlich möglich, sich die Spiele und Videos der NBA live ohne großes Kabelverlegen anzusehen. Was man dafür benötigt?

Entweder ein iPad, iPhone oder ein iPod Touch, die NBA.TV App, sowie ein Apple TV und den NBA League Pass (circa 170€ für die gesamte Saison + alle Playoffs und Finals) für die Live Spiele. Ohne League Pass kann man nur die kurzen Videozusammenfassungen geniessen – aber immerhin das auch in sehr guter Qualität.

Ist das Apple TV im heimischen Wlan richtig konfiguriert, erscheint der Apple.TV Stream Button automatisch in der NBA.TV App als Auswahl bei der Video Wiedergabe.

Momentan kann man den League Pass für das Web (ohne Zugang für die mobilen Apps) für den Zeitraum vom 25.12.-9.1.2011 kostenlos zur Probe erwerben. Hier kann man dann die Spiele zumindest im Webbrowser für den genannten Zeitraum kostenlos sehen. Keine Angst, man muss den Probezugang anschliessend nicht kündigen – es werden auch keine Payment Informationen abgefragt.

Apple TV selbst hat zumindest auch schon für den US Markt standardmäßig NBA.TV mit an Board. Leider benötigt man hier dann einen US League Pass und eine US IP Adresse, aber ich denke das wird sich sicherlich auch in den kommenden Wochen und Monaten für den internationalen Bereich verbessern – den League Pass der NBA gibt es ja bereits für das internationale Publikum.

Es sollte dann für Apple ein leichtes sein, NBA.TV auch direkt auf dem Apple TV für Europa zur Verfügung zu stellen. Ein Rechtsproblem sollte es damit eigentlich nicht geben, da man den League Pass ja direkt bei der NBA erwirbt. Dann kann man die Spiele auch ohne iPad und Co. auf dem TV sehen.

Finally :-) bleibt nur die Zeitverschiebung bei den Livespielen – das wird sich so schnell nicht ändern lassen – wahre Fans wird das allerdings selten vom Live Spiel geniessen abhalten.

Bekenntnisse eines Öko-Terroristen

Ein neuer Film kommt in die Kinos – genauer gesagt ein Dokumentarfilm. Natürlich ist das kein Film, der in allen Kinos läuft – aber das ist ja meist so bei Dokumentationen. “Bekenntnisse eines Öko-Terroristen” ist eine Dokumentation über die Tätigkeiten der Sea Shepherd Conservation Society.

Gründer von Sea Sheperd ist Paul Watson – seines Zeichens damals Mitgründer von Greenpeace – allerdings bald ausgetreten, da es ihn zunehmend aufgeregt hat, dass Greenpeace zwar mit “Ökosündern” am grünen Tisch spreche bzw. “verhandle” – diese allerdings in der Zwischenzeit weiter töten und Fakten schaffen.

Darum gründete er zeitnah seine eigene Organisation. Greenpeace sieht er als “einen Haufen tatenloser Bürokraten” und wirft Ihnen vor nichts zu tun, außer durch den Brandnamen “Greenpeace” viele Millionen Euros an Spenden einzusammeln und mit diesem Geld dann aber nichts zu tun, außer es zu vermehren und in die Verwaltung von Greenpeace zu stecken. Da mag etwas wahres dran sein – die wenigstens von uns überlegen wofür sie eigentlich spenden, sondern wollen nur sichergehen das mit ihrem Geld kein Schindluder getrieben wird – da spendet man schnell mal für Greenpeace und ein paar Karmapunkte.

Die Sea Shepherd Conservation Society definiert sich selbst übrigens so:

Established in 1977, Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) is an international non-profit, marine wildlife conservation organization. Our mission is to end the destruction of habitat and slaughter of wildlife in the world’s oceans in order to conserve and protect ecosystems and species.

Sea Shepherd uses innovative direct-action tactics to investigate, document, and take action when necessary to expose and confront illegal activities on the high seas. By safeguarding the biodiversity of our delicately-balanced ocean ecosystems, Sea Shepherd works to ensure their survival for future generations.

Zu den bekanntesten Unterstützern von Sea Shepherd gehören Bob Barker, Richard Dean Anderson, Pierce Brosnan, Brigitte Bardot, der Dalai Lama, Sean Penn, Red Hot Chili Peppers, Rise Against, Rutger Hauer, Fürst Albert von Monaco, Daryl Hannah, Isabel Lucas, Hayden Panettiere und Martin Sheen sowie Michelle Rodríguez. Und seit einiger Zeit auch ich :-)

Ein großer Erfolg 2011 für Sea Sheperd war u.a. als der japanische Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Michihiko Kano den Walfang des Jahres 2011 in den Gewässern der Antarktis für beendet erklärte. Als Grund nannte der Minister die Angriffe von Sea Shepherd, die auch zur Ursache hatten, dass nur 170 statt der geplanten 850 Wale gefangen werden konnten.

Der Film zeigt vor allem wie die Sea Shepherd Conservation Society gegen illegale Walfänge und Tiertötungen im Namen der “Forschung” vorgeht. Wenn man sieht, wem sie dabei gegenüber stehen, versteht man, warum manchmal verhandeln am grünen Tisch verschenkte Zeit ist. Wie so oft im Umweltschutz, wird viel zu viel geredet und viel zu wenig getan – als “bestes” Beispiel muss man sich nur mal die Posse um das Kyoto Protokoll ansehen, wo die Regierungen gerade beweisen, wie unfähig sie sind und uns diese Unfähigkeit auch noch als Erfolg verkaufen wollen.

In Berlin läuft der Film übrigens hier.

Wem das vielleicht zu rabiat erscheint dem sei gesagt:

Es heisst ja auch sehr oft im Büro: Nicht Quatschen – Machen!!! Hier gilt dann eher der Spruch: Nicht Quatschen – RAMMEN!!! Den Tiere können sich nicht allein vor dem Menschen schützen!

Blauauge kehrt zurück

Auf der Suche nach einem ganz bestimmten Terence Hill Film bin ich auf folgende Information gestossen: Es gibt einen neuen Terence Hill Wester. OK ganz neu nur, wenn man ihn in Deutsch sehen will – die US Version ist von 2009, aber immerhin. Leider ist auch an Terence Hill die Zeit nicht ganz spurlos vorüber gegangen.

Pünktlich zu Weihnachten kommt jetzt ein weiterer Teil der “Nobody” Filme auf DVD in Deutschland auf den Markt – genauer gesagt am 1.12.2011 – “Doc West – Nobody ist zurück“. Der zweite Teil erscheint dann im Februar 2012 mit Ornella Muti als weiterer italienischer “All(t) Star” mit dem Titel “Doc West – Nobody schlägt zurück”.

Fraglich ist allerdings, ob man Terence Hill – zumindest als Cowboy – nicht eher aus seinen Glanzzeiten zusammen mit Bud Spencer in Erinnerung behalten möchte…

Egal – Mir gefällt’s und Blauauge bleibt Blauauge!

Wer den Trailer auf Deutsch sehen will, folgt diesem Link zu Youtube (embedding war nicht erlaubt): Trailer in Deutsch

Travis Rice in “The Art of Flight” – The ultimate snowboard video!

Die Temperaturen fallen, die Blätter ebenso und in den Bergen liegt bereits jede Menge Schnee. Der Herbst ist bereits in seinem Element und der Winter steht sicherlich recht bald vor der Tür. Was den Mitarbeitern von BVG und S-Bahn wahrscheinlich jede Menge Schweißperlen auf die Stirn treiben wird – laut allen möglichen Wetterexperten soll der kommende Winter wieder ziemlich streng werden – lässt den kleinen Snowboarder in mir Freudensprünge aufführen. Die neue Snowboard Saison fängt gerade erst an und es juckt mir schon wieder gewaltig in den Fingern bzw. Füssen endlich wieder ein paar Spuren mit dem Snowboard in den Schnee zu ziehen. Bis zum nächsten Winterurlaub vergehen zwar noch ein paar Tage (Mitte Februar – Obertauern), aber dafür gibt es für die Überbrückung zum Glück jede Menge aktuelle Snowboardvideos.

Travis Rice hat hier für diese Saison deutlich neue Standards gesetzt und liefert den mit Abstand besten Snowboard Film EVER. Sein neuer Film “The Art of Flight” setzt Maßstäbe in Sachen Budget (der Film hat wohl um die 2 Millionen Dollar gekostet), Filmtechnik, Soundtrack, Kameraführung (wer filmt schon aus einem Flugzeug einen Hubschrauber von dem aus ein Snowboarder gefilmt wird und umgekehrt) & vor allem in Sachen Snowboarden!

Wer es nicht glauben will kann sich hier direkt selbst überzeugen und den Trailer zu “The Art of Flight” ansehen:

Travis Rice hatte sich in seinen Anfangstagen ausschliesslich auf Ski fortbewegt und konnte den Hype um das Snowboarden nicht nachvollziehen – zum Glück hat er sich doch noch umentschieden. Mittlerweile hat er in über 20 Filmen mitgewirkt, unzählige Events gewonnen und gehört laut Snowboarder Magazine zu den Top Twenty Most Influential Riders. 2008 hat er bereits mit dem Film “Thats it – Thats all” ein Meisterwerk abgeliefert – mit ebenso beeindruckenden Bildern – hier der Trailer:

Natürlich geht bei so einem Video Dreh längst nicht alles glatt – schon gar nicht beim ersten Versuch. Wer sich die zahlreichen Fehlversuche, Stürze und Flüche reinziehen möchte die beim Dreh von “The Art of Flight” entstanden sind – bitte schön – aber Achtung, manche Szenen erzeugen allein beim Hinsehen schmerzen:

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist – beide Filme gibt es mit Sicherheit bei Eurem Snowboardshop des Vertrauens oder bei Amazon:
“The Art of Flight” – als Bundle in Blue Ray und DVD Version sowie “Thats it – Thats all”

Und wieder wurde die Latte etwas höher gelegt

Da hat sich wer mal nen Kopf gemacht – und zwar so, das man als Frau wohl eh gar keine Chance mehr hat, in dem Moment noch “Nein” zu sagen :-) Aber die Idee an sich ist wirklich gut und super umgesetzt. Nur wenn sowas Standard wird, geht glaub ich niemand mehr ins Kino…