Roadtrip – Teil 2 – die Rückfahrt nach Berlin

Natürlich darf die Rückfahrt vom Roadtrip nicht fehlen. Ganz klar, längst nicht so aufregend wie die Hinfahrt. Warum?

1. hatten wir diesmal ja schon das funktionierende Fahrzeug
2. die Maut war auch schon bezahlt und die Vignetten klebten bereits an der Frontscheibe.

Somit mussten wir eigentlich nur schnellstmöglich die Kilometer von Wien nach Berlin hinter uns bringen – was echt langweilig wird, wenn die Karre bei 90 km/h abgeriegelt ist. Also haben wir die Schwierigkeitstufe selbst etwas nach oben gesetzt und sind in Prag dank des Navigationsgeräts falsch abgebogen – anstatt aussenrum um die Stadt zu fahren – lotste uns das Navi quer durch die Prager Innenstadt. Eine Freude mit einem LKW – mitten im Berufsverkehr – wenn man eigentlich schnellstmöglich nach Hause will. Zum Glück haben wir ab und an Formel 1 Übertragungen gesehen, so dass uns der kleine Umweg nur knapp 10 Minuten gekostet hatte.

Spannend wurde es dann erst wieder gegen 22:30 Uhr, als wir mit dem LKW in den Hinterhof in Berlin fuhren. Natürlich war das Geschrei gleich groß, was uns denn bitte einfällt mitten in der Nacht so nen Lärm zu machen, wir uns gar nicht einfallen lassen sollen jetzt noch Krach im Treppenhaus zu machen und so weiter und so fort. Hilft ja nichts – Nachbarn kurz beruhigt und auf gaaaaaaanz leisen Sohlen den kompletten LKW ausgeladen. Trotz später Stunde waren es immer noch knapp 30 Grad und wir nur zu viert beim Ausladen – da hat man Spass sag ich Euch. Gegen 0.30 Uhr war es dann vollbracht – der LKW war leer und der gesamte Inhalt im 4. Stock. So wie aber jetzt den LKW leise wieder aus dem Hof bekommen? Immerhin war es jetzt wirklich schon ziemlich spät. Nach erfolglosen Versuchen das Teil (7,5 Tonner!) vom Hof zu schieben – ja wir haben es wirklich versucht – entschlossen wir uns kurzen Prozess zu machen und sind mit Motor an vom Hof gefahren. Jetzt noch schnell bei Sixt den Schlüssel abgegeben und schon mal den armen Nachtdienstler dort auf die kommende Beschwerde vorbereitet. Aber das wird bestimmt ne andere Geschichte hier im Blog – ich werde berichten. Nun noch mit dem Taxi nach Hause – da ja die Öffentlichen nicht mehr fuhren (wird Sixt auch in Rechnung gestellt dank des 90 km/h LKW’s) – bin ich glücklich gegen 1:30 Uhr Montags früh im Bett gewesen. Was für ein Roadtrip! Wer demnächst umziehen will und Hilfe braucht – ICH bin NICHT da! :-)

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