Archiv für die 'Berlin' Kategorie

Neulich aufm Devils Mountain

Auch im Flachland mit wenig Speed kann man in die Höhe springen….. und immer schön den Brettsponsor ins Bild halten! Jump up Jump up and get down – DMC Crew!

Devils Mountain Crew rockt selbigen dank Daisy

Da war die alte Candadistan Crew wieder mal in Sachen Schneemission unterwegs. Diesmal jedoch direkt vor der Haustür in Berlin auf dem Teufelsberg. Unwirkliches Gefühl in Berlin outdoor zu boarden. Hatte alles in allem was von “Zurück zur Natur” – keine Liftanlagen, keine Apres Ski Buden und Fresslokalitäten – dafür gabs den Skipass kostenlos. Weiterlesen von ‘Devils Mountain Crew rockt selbigen dank Daisy’

Berlin Mitte People Video Bashing…

Ach herrlich was man so alles im Internet findet. Ohne Worte – der echte Berliner wird Tränen lachen, ein paar andere sicherlich auch – Enjoy…

Und noch eins oben drauf:

found via Gino & Moritz

Und ab durch die Mitte…

Jeder Berlin Ansässige kennt die vielen schrägen Gestalten, egal ob im Club, auf der Strasse oder sogar auf der Arbeit, bei denen man nicht wirklich weiß, ob es sich hierbei um einen Styler oder einen Penner handelt. Berlin als Meltin` Pot verrückter Modetrends, oder einfach nur ein Paradies für Fans der Altkleidersammlung.

Folgende Expedition vier junger Berliner deckte die Wahrheit schamlos auf und brachte gleichzeitig Licht in die bis heute so undurchschaubare Mitte-Szene. Treffpunkt war KiK der Textildiskont. Der Designershop für modebewusste Freunde mit kleinem Budget sollte nicht nur Start der Reise sein, sondern auch gleichzeitig Ausstatter der mutigen Vier. Die preisliche Obergrenze lag bei 20 Euro pro Person. Die Auswahl war auf den ersten Blick riesig. Minimierte sich aber schnell auf ein paar Einzelteile. Jeder half jedem um typgerecht den passenden Mitte-Style in Form von Hose und Shirt zusammenzustellen. Die meisten Stücke waren aus der aktuellen Sommer Herbst Kollektion für Damen. Ganze 2,5 Stunden und ein Kräuterschnaps später, standen vier einzigartige Kompositionen fest. Accessoires, wie der klassische Jutebeutel, Stirn- und Schweißbänder, Sonnenbrillen, sowie Ansteckbuttons stammen aus den eigenen Reihen.

30 Minuten später hieß es dann Leinen los. Eine Bootstour über die Spree und den Landwehrkanal war die erste Bühne um uns den „nicht-Party-People“ zu präsentieren. Erste Reaktionen gab es von unserem Kapitän: „Na, feiert da Jungjesellenenabschied, wa?“ Wir machten auf beleidigte Künstler und nahmen erst einmal Platz. Für die folgenden 3 Stunden und 45 Minuten gab es gut gekühlte Radler, Curry-Wurscht, Erbseneintopf und natürlich jede Menge mehr oder weniger interessante Blickwinkel auf Berlins Uferpromenaden. Die Macht war mit uns, so dass wir die ganze Fahrt über feinsten Sonnenschein genießen konnten. Einziger Schattenwurf war der lokale Boots-DJ. Der zauberte einen Schenkelklopfer nach dem anderen aus dem Hut, und verpackte das Ganze in einen monotonen Sing-Sang, so dass seine Stimme nach circa ner Stunde eins mit dem Motorgeräusch wurde. Toilettengänge vom Oberdeck an den restlichen Fahrgästen vorbei wurden jedes mal mit einem herzlichen Applaus der Gruppe begleitet. Schöne Sache, solange man nicht selbst aufs stille Örtchen muss. Mein Harndrang schickte mich zweimal über den Catwalk. Aber das Selbstbewusstsein und die damit verbundene glaubwürdige Präsentation der Klamotten wuchs mit jedem Gang.

Die Hafeneinfahrt wurde begleitet von einem romantischen Sonnenuntergang und lud zum ersten öffentlichen Fotoshooting ein. Auch angehende Styler haben irgendwann Hunger und so ein Modeljob kann ganz schön anstrengend sein. Also wo kann Man(n) traditioneller zu Abend speisen als in der Henne. In Milch eingelegte halbe knusprige Hähnchen und ein gepflegtes frisch gezapftes Pils sorgten für neue Energie. So war es jedenfalls angedacht. Jedoch stellte sich nach dem Essen spontane Müdigkeit bei allen Beteiligten ein, womit die eigentlich schwierigste Bergetappe der Expedition gefährdet war.

Der Eintritt in Mittes Partytempel, der über allen Dingen steht, das Weekend. Ein halbstündiger Motivationskreis an frischer Luft und eine klare Ansage: „Los wir ziehen die Scheiße jetzt durch“, schickten uns direkt per Fahrrad in Richtig Haus des Reisens. Der letzte Stop kurz vor dem Ziel wurde für eine Art Testlauf genutzt. Einer von uns simulierte den Türsteher, während die Anderen „Germany`s Next Topmodel“ like das Ankommen vor dem Club übten. „More Drama Baby. Die Jutebeutel musse leben!“

Dann war es soweit. Die Fahrräder waren geparkt und in voller Montur ging es fast wie in Slomo um die Ecke. Der Eingang war 20 Meter entfernt und zwischen einer peinlichen Abfuhr vom Türsteher oder dem Beginn einer endlosen Nacht lagen nur noch wenige Sekunden. Drei Mann galt es zu überwinden. Wir kamen näher und eine Art Irritation war in den Gesichtern der Herren an der Tür wahrzunehmen. Keiner von Ihnen sagte etwas. Wir hielten unser Schritttempo und dann ging alles sehr schnell und ziemlich einfach. Unser „nabend“ wurde mit einem „viel Spass“ erwidert und zack, waren wir drin. Jeder feierte schon jetzt innerlich ab, versuchte aber nach außen hin cool zubleiben. Mit dem Stylepflicht-Accessoire Number One, dem Jutebeute, bewaffnet ging es in den Fahrstuhl. „Ping“ 15. Stock. Wir haben es geschafft. Wir waren tatsächlich da!

Mit diesem Erfolg im Rücken war das Selbstbewusstsein für diesen Abend an einem neuen Hoch angekommen. Dies übertrug sich auch auf die anderen Gäste und sogar das Barpersonal prickelte vor Energie und Freundlichkeit. Einer der Mitarbeiter entpuppte sich als Bekannter und versorgte uns von dort an mit Getränken, Frei Haus! Ahhhh, dass Leben ist einfach schön. Was man von unserer Optik nicht behaupten konnte. Dennoch fanden sich schnell Fans unserer Kollektion und wir kamen ins Gespräch. Ein Typ aus New York war „very impressed“ und überzeugt davon, dass wir ne Band aus London sind. Als wir ihm den Wind aus den Segel nahm und meinten wir sind janz normale Berliner, wollte er trotzdem wissen wo wir die geilen Klamotten her hatten. Eine der Barfrauen sagte zu ihrem Kollegen der uns versorgte: „Dit sind die Typen mit den ich sonst so abhänge und Party mache. Die sind richtich cool.“ Guido bekam noch ein explizites Kompliment für seine, wenn man mal ehrlich ist, wirklich dämliche rote McDonald`s Mütze: „Hammer Teil!“ sagte sie und lud uns nach Feierabend auf eine Privat-Party ein. Wir lehnten dankend ab. Als Styler muss und kann man nicht einfach auf jeder Fete tanzen. Sogar um ein gemeinsames Foto wurden wir gebeten.

Was für ein Abend. Was für eine Nacht. Der anbrechende Tag wurde dann stylgemäß auf der Dachterrasse begrüßt. Ab jetzt war allen Beteiligten klar: Dies war erst der Anfang. Mittes Geschichte wird neu geschrieben und wir sind die Autoren. In diesem Sinne meine Herren. Es war mir ein Fest und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Die Bilder gibts wie immer hier.

Die BMX Bande rollte durch Berlin

Es war ein wunderschöner Tag im Sommer 2008. Canadistan lag lange hinter uns und wir beschlossen mal wieder was sportliches für unsere Körper zu tun. Da die Tour de France ja nicht durch Berlin fährt, haben wir uns einfach mal selber ne kleine feine Etappe rausgesucht.

Geee hat sich als Stadtführer durch den westlichen Teils von Berlin angeboten und Run und mich durch durch seine Hood geführt. Alles auf dem BMX Rad – sprich keine 1000 Gänge sondern genau EINEN.

Vollbepackt mit leckerem Essen fuhren wir auf unseren Rädern Richtung Wannsee um dann mit der Fähre über den See abzukürzen. Da schönes Wetter war, hatten ungefähr zig tausend andere Leute dieselbe Idee – SUPA! Und so musste es ja so kommen – genau vor uns war die Fähre voll bzw. wurden nur noch Leute ohne Fahrrad mitgenommen. Schöne Scheisse. Das hiess entweder eine Stunde warten oder mit dem Fahrrad um den Wannsee rumradeln. Also kurz auf die stille Treppe zur Beratung zurückgezogen und dann schweren Herzens losgefahren. Mit Wut im Bauch fährt es sich ja auch leichter den Berg hoch :-)


circa 60 km durch Berlin

Nach zig Kilometern bei gefühlten 35 Grad im Schatten haben wir dann unser Ziel erreicht. Dort erstmal nen Überblick am Strand verschafft und ausgeruht. Hat keine 5 Minuten gedauert, als ein Vollspacko nen anderen Vollspacko vor sich hergetrieben hatte. Erst dachten wir ja – ok die kennen sich und wollen in Ruhe mal ne Runde quatschen – bis sie genau vor uns stoppten und der Eine den Anderen anfing zu verprügeln und weiter in Richtung Wald zu treiben. Naja 2 Stirnackenprolls unter sich halt – beide wahrscheinlich keine Hobbies und den Eierkopp schon zu lange in die Sonne gehalten – da prügelt man sich halt mal ne Runde. Ein kurzes Einmischen der ansässigen Strandbewohner brachte dann zumindest die Ursache hervor, das der eine wohl die noch “minderjährige” Schwester des anderen angebaggert hatte. Der Romeo wurde dann kurz am Waldrand über seine Schandtat aufgeklärt und an Ort und Stelle bestraft. Irgendwie hat er es dann geschafft die Beine in die Hand zu nehmen und ist doch noch weggerannt. Was den anderen danach wenigstens veranlasste, das Hab und Gut des Romeos an sich zu nehmen damit niemand anderes das Zeuch klaut. Wahrscheinlich konnte Romeo sich das Zeug dann abends bei der minderjährigen Schwester wieder abholen :-)

Wir dachten uns – genug Action für heute – ab ins Wasser bisserl relaxen. Kurz danach kam auch gleich gemeinschaftliches Hungergefühl auf und wir haben den Einweggrill angeworfen und es gab lecker eingelegtes totes Tier. Noch kurz erholt und relaxt und dann ging es auch schon weiter mit dem Radl. Geee zeigte uns noch die schöneren Randgebiete Westberlins und nach einem kurzen Stop am Aussichtpunkt beendeten wir nach unzähligen Kilometern die gemeinsame Tour de Berlin West am S-Bahnhof Messe Nord.

Sage und schreibe 60 Kilometer mit dem BMX Rad haben wir hinter uns gebracht. Das sind in Rennradkilometer umgerechnet circa 380 km. Und das ganze ohne Doping. Fotos dieser bereits legendären Touretappe gibts hier.

Musik zum Roadtrip

Ich muss zugeben, ich kannte das Lied vor dem Roadtrip überhaupt nicht – dank diverser Radiostationen in DE, CZ, SK und AT konnte ich das Lied auf der Hin- und Rückfahrt aber gefühlte 200 mal hören. Zuhause hab ich dann festgestellt das Frau Katy Perry damit die Charts anführt und mittlerweile wirds auch auf Black Music Sendern wie JamFM und KissFM gespielt – obwohls ja eher ziemlich rockig ist. Auf jeden Fall ist es SEHR ohrwurmlastig und darum will ich Euch gern teilhaben lassen :-) und ja ich weiss ihr kanntet das Teil bestimmt schon :-)

Katy Perry – I Kissed A Girl

Roadtrip – Teil 2 – die Rückfahrt nach Berlin

Natürlich darf die Rückfahrt vom Roadtrip nicht fehlen. Ganz klar, längst nicht so aufregend wie die Hinfahrt. Warum?

1. hatten wir diesmal ja schon das funktionierende Fahrzeug
2. die Maut war auch schon bezahlt und die Vignetten klebten bereits an der Frontscheibe.

Somit mussten wir eigentlich nur schnellstmöglich die Kilometer von Wien nach Berlin hinter uns bringen – was echt langweilig wird, wenn die Karre bei 90 km/h abgeriegelt ist. Also haben wir die Schwierigkeitstufe selbst etwas nach oben gesetzt und sind in Prag dank des Navigationsgeräts falsch abgebogen – anstatt aussenrum um die Stadt zu fahren – lotste uns das Navi quer durch die Prager Innenstadt. Eine Freude mit einem LKW – mitten im Berufsverkehr – wenn man eigentlich schnellstmöglich nach Hause will. Zum Glück haben wir ab und an Formel 1 Übertragungen gesehen, so dass uns der kleine Umweg nur knapp 10 Minuten gekostet hatte.

Spannend wurde es dann erst wieder gegen 22:30 Uhr, als wir mit dem LKW in den Hinterhof in Berlin fuhren. Natürlich war das Geschrei gleich groß, was uns denn bitte einfällt mitten in der Nacht so nen Lärm zu machen, wir uns gar nicht einfallen lassen sollen jetzt noch Krach im Treppenhaus zu machen und so weiter und so fort. Hilft ja nichts – Nachbarn kurz beruhigt und auf gaaaaaaanz leisen Sohlen den kompletten LKW ausgeladen. Trotz später Stunde waren es immer noch knapp 30 Grad und wir nur zu viert beim Ausladen – da hat man Spass sag ich Euch. Gegen 0.30 Uhr war es dann vollbracht – der LKW war leer und der gesamte Inhalt im 4. Stock. So wie aber jetzt den LKW leise wieder aus dem Hof bekommen? Immerhin war es jetzt wirklich schon ziemlich spät. Nach erfolglosen Versuchen das Teil (7,5 Tonner!) vom Hof zu schieben – ja wir haben es wirklich versucht – entschlossen wir uns kurzen Prozess zu machen und sind mit Motor an vom Hof gefahren. Jetzt noch schnell bei Sixt den Schlüssel abgegeben und schon mal den armen Nachtdienstler dort auf die kommende Beschwerde vorbereitet. Aber das wird bestimmt ne andere Geschichte hier im Blog – ich werde berichten. Nun noch mit dem Taxi nach Hause – da ja die Öffentlichen nicht mehr fuhren (wird Sixt auch in Rechnung gestellt dank des 90 km/h LKW’s) – bin ich glücklich gegen 1:30 Uhr Montags früh im Bett gewesen. Was für ein Roadtrip! Wer demnächst umziehen will und Hilfe braucht – ICH bin NICHT da! :-)