Tag Archiv für 'berlin'
Berlin ist wieder mal kurze Zeit Mittelpunkt der Filmindustrie. Das ganze natürlich 3 Nummern kleiner als die Oscars und die Emmy’s – aber das muss ja nicht immer schlecht sein. Die Berlinale hat ihren eigenen Charme Weiterlesen von ‘Der Gewinner der Berlinale in der Kategorie User Generated Content’
Youtube und Co. sind immer mal wieder einen Klick wert. Besonders wenn man wieder mal kleine Perlen wie die neu vertonte Rede von Obama in Berlin findet. Ok der Beitrag kam als erstes im TV, aber SWR3 ist auf meiner Fernbedienung kurz vor den Shoppingsendern irgendwo auf Programmplatz 60-80 und da verirrt man sich seltener hin als auf Youtube. Weiterlesen von ‘Obama’s Rede in Berlin auf Schwäbisch’
Ja ich weiss, sind schon ein paar Tage vergangen im neuen Jahr. Aber da ich schon fast den gesamten Dezember krankgeschrieben war und sich das ganze bis in den Januar erstreckte und nun wieder alles heile und general überholt ist – Happy New Year
Was mich in der letzten Zeit vom bloggen abgehalten hatte? Ich hatte einen Stein im Harnleiter der operativ entfernt wurde. Keine schöne Sache – seeeehr schmerzhaft das ganze. Aber nun ist alles überstanden und ich bin nach fast 4 Wochen endlich mal wieder schmerzfrei. Zumindest bin ich jetzt “Experte” was das ganze angeht – also wer auch mal damit Probleme hat
ich kann Euch gern Tipps geben.
Was gibts sonst noch im neuen Jahr? Die Kältewelle ist zum Glück an mir vorbei gegangen, da ich die meiste Zeit liegend im Bett oder auf der Couch oder im Krankenhaus verbracht habe und überall gut geheizt war
Trotzdem gibts hier ein paar Winterimpressionen die ich versuchte habe festzuhalten. Klick hier.
Beruflich hat sich auch einiges geändert. Ich habe mein Job bei Fox Mobile im Dezember trotz Rezession gekündigt und mich einem neugegründeten mobile Start Up in Berlin angeschlossen. Wenn es soweit ist, wird auch hier mehr darüber berichtet.
Jeder Berlin Ansässige kennt die vielen schrägen Gestalten, egal ob im Club, auf der Strasse oder sogar auf der Arbeit, bei denen man nicht wirklich weiß, ob es sich hierbei um einen Styler oder einen Penner handelt. Berlin als Meltin` Pot verrückter Modetrends, oder einfach nur ein Paradies für Fans der Altkleidersammlung.
Folgende Expedition vier junger Berliner deckte die Wahrheit schamlos auf und brachte gleichzeitig Licht in die bis heute so undurchschaubare Mitte-Szene. Treffpunkt war KiK der Textildiskont. Der Designershop für modebewusste Freunde mit kleinem Budget sollte nicht nur Start der Reise sein, sondern auch gleichzeitig Ausstatter der mutigen Vier. Die preisliche Obergrenze lag bei 20 Euro pro Person. Die Auswahl war auf den ersten Blick riesig. Minimierte sich aber schnell auf ein paar Einzelteile. Jeder half jedem um typgerecht den passenden Mitte-Style in Form von Hose und Shirt zusammenzustellen. Die meisten Stücke waren aus der aktuellen Sommer Herbst Kollektion für Damen. Ganze 2,5 Stunden und ein Kräuterschnaps später, standen vier einzigartige Kompositionen fest. Accessoires, wie der klassische Jutebeutel, Stirn- und Schweißbänder, Sonnenbrillen, sowie Ansteckbuttons stammen aus den eigenen Reihen.
30 Minuten später hieß es dann Leinen los. Eine Bootstour über die Spree und den Landwehrkanal war die erste Bühne um uns den „nicht-Party-People“ zu präsentieren. Erste Reaktionen gab es von unserem Kapitän: „Na, feiert da Jungjesellenenabschied, wa?“ Wir machten auf beleidigte Künstler und nahmen erst einmal Platz. Für die folgenden 3 Stunden und 45 Minuten gab es gut gekühlte Radler, Curry-Wurscht, Erbseneintopf und natürlich jede Menge mehr oder weniger interessante Blickwinkel auf Berlins Uferpromenaden. Die Macht war mit uns, so dass wir die ganze Fahrt über feinsten Sonnenschein genießen konnten. Einziger Schattenwurf war der lokale Boots-DJ. Der zauberte einen Schenkelklopfer nach dem anderen aus dem Hut, und verpackte das Ganze in einen monotonen Sing-Sang, so dass seine Stimme nach circa ner Stunde eins mit dem Motorgeräusch wurde. Toilettengänge vom Oberdeck an den restlichen Fahrgästen vorbei wurden jedes mal mit einem herzlichen Applaus der Gruppe begleitet. Schöne Sache, solange man nicht selbst aufs stille Örtchen muss. Mein Harndrang schickte mich zweimal über den Catwalk. Aber das Selbstbewusstsein und die damit verbundene glaubwürdige Präsentation der Klamotten wuchs mit jedem Gang.
Die Hafeneinfahrt wurde begleitet von einem romantischen Sonnenuntergang und lud zum ersten öffentlichen Fotoshooting ein. Auch angehende Styler haben irgendwann Hunger und so ein Modeljob kann ganz schön anstrengend sein. Also wo kann Man(n) traditioneller zu Abend speisen als in der Henne. In Milch eingelegte halbe knusprige Hähnchen und ein gepflegtes frisch gezapftes Pils sorgten für neue Energie. So war es jedenfalls angedacht. Jedoch stellte sich nach dem Essen spontane Müdigkeit bei allen Beteiligten ein, womit die eigentlich schwierigste Bergetappe der Expedition gefährdet war.
Der Eintritt in Mittes Partytempel, der über allen Dingen steht, das Weekend. Ein halbstündiger Motivationskreis an frischer Luft und eine klare Ansage: „Los wir ziehen die Scheiße jetzt durch“, schickten uns direkt per Fahrrad in Richtig Haus des Reisens. Der letzte Stop kurz vor dem Ziel wurde für eine Art Testlauf genutzt. Einer von uns simulierte den Türsteher, während die Anderen „Germany`s Next Topmodel“ like das Ankommen vor dem Club übten. „More Drama Baby. Die Jutebeutel musse leben!“
Dann war es soweit. Die Fahrräder waren geparkt und in voller Montur ging es fast wie in Slomo um die Ecke. Der Eingang war 20 Meter entfernt und zwischen einer peinlichen Abfuhr vom Türsteher oder dem Beginn einer endlosen Nacht lagen nur noch wenige Sekunden. Drei Mann galt es zu überwinden. Wir kamen näher und eine Art Irritation war in den Gesichtern der Herren an der Tür wahrzunehmen. Keiner von Ihnen sagte etwas. Wir hielten unser Schritttempo und dann ging alles sehr schnell und ziemlich einfach. Unser „nabend“ wurde mit einem „viel Spass“ erwidert und zack, waren wir drin. Jeder feierte schon jetzt innerlich ab, versuchte aber nach außen hin cool zubleiben. Mit dem Stylepflicht-Accessoire Number One, dem Jutebeute, bewaffnet ging es in den Fahrstuhl. „Ping“ 15. Stock. Wir haben es geschafft. Wir waren tatsächlich da!
Mit diesem Erfolg im Rücken war das Selbstbewusstsein für diesen Abend an einem neuen Hoch angekommen. Dies übertrug sich auch auf die anderen Gäste und sogar das Barpersonal prickelte vor Energie und Freundlichkeit. Einer der Mitarbeiter entpuppte sich als Bekannter und versorgte uns von dort an mit Getränken, Frei Haus! Ahhhh, dass Leben ist einfach schön. Was man von unserer Optik nicht behaupten konnte. Dennoch fanden sich schnell Fans unserer Kollektion und wir kamen ins Gespräch. Ein Typ aus New York war „very impressed“ und überzeugt davon, dass wir ne Band aus London sind. Als wir ihm den Wind aus den Segel nahm und meinten wir sind janz normale Berliner, wollte er trotzdem wissen wo wir die geilen Klamotten her hatten. Eine der Barfrauen sagte zu ihrem Kollegen der uns versorgte: „Dit sind die Typen mit den ich sonst so abhänge und Party mache. Die sind richtich cool.“ Guido bekam noch ein explizites Kompliment für seine, wenn man mal ehrlich ist, wirklich dämliche rote McDonald`s Mütze: „Hammer Teil!“ sagte sie und lud uns nach Feierabend auf eine Privat-Party ein. Wir lehnten dankend ab. Als Styler muss und kann man nicht einfach auf jeder Fete tanzen. Sogar um ein gemeinsames Foto wurden wir gebeten.
Was für ein Abend. Was für eine Nacht. Der anbrechende Tag wurde dann stylgemäß auf der Dachterrasse begrüßt. Ab jetzt war allen Beteiligten klar: Dies war erst der Anfang. Mittes Geschichte wird neu geschrieben und wir sind die Autoren. In diesem Sinne meine Herren. Es war mir ein Fest und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Die Bilder gibts wie immer hier.
Es war ein wunderschöner Tag im Sommer 2008. Canadistan lag lange hinter uns und wir beschlossen mal wieder was sportliches für unsere Körper zu tun. Da die Tour de France ja nicht durch Berlin fährt, haben wir uns einfach mal selber ne kleine feine Etappe rausgesucht.
Geee hat sich als Stadtführer durch den westlichen Teils von Berlin angeboten und Run und mich durch durch seine Hood geführt. Alles auf dem BMX Rad – sprich keine 1000 Gänge sondern genau EINEN.
Vollbepackt mit leckerem Essen fuhren wir auf unseren Rädern Richtung Wannsee um dann mit der Fähre über den See abzukürzen. Da schönes Wetter war, hatten ungefähr zig tausend andere Leute dieselbe Idee – SUPA! Und so musste es ja so kommen – genau vor uns war die Fähre voll bzw. wurden nur noch Leute ohne Fahrrad mitgenommen. Schöne Scheisse. Das hiess entweder eine Stunde warten oder mit dem Fahrrad um den Wannsee rumradeln. Also kurz auf die stille Treppe zur Beratung zurückgezogen und dann schweren Herzens losgefahren. Mit Wut im Bauch fährt es sich ja auch leichter den Berg hoch
circa 60 km durch Berlin
Nach zig Kilometern bei gefühlten 35 Grad im Schatten haben wir dann unser Ziel erreicht. Dort erstmal nen Überblick am Strand verschafft und ausgeruht. Hat keine 5 Minuten gedauert, als ein Vollspacko nen anderen Vollspacko vor sich hergetrieben hatte. Erst dachten wir ja – ok die kennen sich und wollen in Ruhe mal ne Runde quatschen – bis sie genau vor uns stoppten und der Eine den Anderen anfing zu verprügeln und weiter in Richtung Wald zu treiben. Naja 2 Stirnackenprolls unter sich halt – beide wahrscheinlich keine Hobbies und den Eierkopp schon zu lange in die Sonne gehalten – da prügelt man sich halt mal ne Runde. Ein kurzes Einmischen der ansässigen Strandbewohner brachte dann zumindest die Ursache hervor, das der eine wohl die noch “minderjährige” Schwester des anderen angebaggert hatte. Der Romeo wurde dann kurz am Waldrand über seine Schandtat aufgeklärt und an Ort und Stelle bestraft. Irgendwie hat er es dann geschafft die Beine in die Hand zu nehmen und ist doch noch weggerannt. Was den anderen danach wenigstens veranlasste, das Hab und Gut des Romeos an sich zu nehmen damit niemand anderes das Zeuch klaut. Wahrscheinlich konnte Romeo sich das Zeug dann abends bei der minderjährigen Schwester wieder abholen
Wir dachten uns – genug Action für heute – ab ins Wasser bisserl relaxen. Kurz danach kam auch gleich gemeinschaftliches Hungergefühl auf und wir haben den Einweggrill angeworfen und es gab lecker eingelegtes totes Tier. Noch kurz erholt und relaxt und dann ging es auch schon weiter mit dem Radl. Geee zeigte uns noch die schöneren Randgebiete Westberlins und nach einem kurzen Stop am Aussichtpunkt beendeten wir nach unzähligen Kilometern die gemeinsame Tour de Berlin West am S-Bahnhof Messe Nord.
Sage und schreibe 60 Kilometer mit dem BMX Rad haben wir hinter uns gebracht. Das sind in Rennradkilometer umgerechnet circa 380 km. Und das ganze ohne Doping. Fotos dieser bereits legendären Touretappe gibts hier.
Last.fm hat mir getrade einen alten Track von Public Enemy aufs Ohr geschickt. “Don’t Believe the Hype” – OK Public Enemy meint bei dem Track zwar ein bischen was anderes aber die Hookline passt trotzdem sehr gut…
– das gilt auch für das Thema “Large Hadron Collider“. Der Weltuntergang wurde mal wieder verschoben – und das ist auch gut so (wie man hier in Berlin zu sagen pflegt). Von weltauffressenden schwarzen Löchern ist bis jetzt nichts zu sehen gewesen – ok das richtige Experiment folgt wohl noch – erstmal wurden ja nur die Maschinen auf Betriebstemperatur gebracht und die Atomrennbahn getestet. Bisher hab ich nur Löcher in meinen schwarzen Socken finden können…die wurden sogleich entsorgt – jaja Sondermül ich weiss ![]()
Selbst Honke im fernen Australien beschäftigte sich schon mit dem Thema LHC. Da sind wir wieder mal einer Meinung – Honke
Für alle die genau wissen wollen, falls das schwarze Loch doch durch den LHC erzeugt wurde und schnell noch nen paar Sachen für den Weltuntergang packen wollen – hier gibts immer aktuell den 100% Status bzw. die genaue Antwort – via Capt. Kork
Kurt Krömer weiß genau wovon er spricht wenn er auf die weltberühmte Berliner Freundlichkeit anspielt. Hier nun ein weiterer Beitrag in Bildform – gesehen beim Mittagessen in Berlin Mitte – wo auch sonst


Am Mittwoch fand im IDZ in Berlin der fünfte Teil einer Reihe von Think Tank Events statt. Diesmal mit dem Thema: “THE 5TH SCREEN – Mobile today, what‘s next? Get ready today and explore the screens of the future!“.
Als Speaker geladen waren Sven Tollmien und Nils Müller (TrendONE), Tomas Seo (Phorecast), Arun Chhabra (Texas Instruments), Felix Neuland (Neuland + Herzer GmbH), Daniel Gelder (metaio GmbH Munich), Reinhard Rubow (Retina Implant AG), Gerrit-Willem Prins (Philips Lumalive), Georg Broxtermann (Orbster Munich), Gabriel Yoran (aka-aki), Daniela Krautsack (Cowsinjackets Vienna) und Alexander Coelius (people interactive GmbH Cologne).
Es wurde vor allem über Augmented Reality, Multitouch-Screen Systeme, Augenimplantatchips und Hologramm Systeme gesprochen und diskutiert – alles vielversprechende Systeme und Ansätze für die Zukunft des fünften Screens.
Multi Touch Systeme kennt jeder seit dem Film “Minority Report” – wie nah die heutige Technology dem Film heutzutage ist kann man hier
und hier
sehen. Alles in allem sehr beeindruckend und man sieht was in nächster Zukunft hier erwartet werden kann. Microsoft arbeitet übrigens sogar an einem kompletten Rechner (Microsoft Surface) der ohne weitere Eingabegeräte bedient werden kann. Ein Video dazu gibt es hier.
Das man Multi Touch Systeme auch für ganz andere Dinge benutzen kann, zeigen Mindstorm und Phillips sehr eindrucksvoll. Mindstorm hat die iBar entworfen – diese hat trotz des “i” nichts mit Apple zu tun.
iBar ist das System für die interaktive Gestaltung eines Bar-Tresen. Die milchige Bar-Oberfläche kann mit eingebauten Beamern mit beliebigen Inhalten bespielt werden. Das integrierte Tracking-System erkennt alle Objekte, welche die Oberfläche der Bar berühren. Damit kann die Projektion auf die Position der Gegenstände reagieren oder projizierte Objekte können mit den Fingern angeklickt werden.
Wie das ganze umgesetzt ist und funktioniert kann man hier sehr schön sehen:
Phillips verbindet Textilien mit einer Displaytechnologie um darauf Licht wiederzugeben und nennt das Ganze “Lumalive“. Zur Ifa 2005 stellt man den Prototypen vor, zur Ifa 2006 folgte dann eine Produktionsfertige Reihe mit T-Shirts und Möbeln. Seit 2008 sind die sachen auch käuflich zu erwerben. Für Leute mit individuellem Geschmack ist das bestimmt eine tolle Sache. Aber schaut halt selbst:
Wer bisher glaubte Holographietechnologie gibts nur bei Star Wars und anderen Science Fiction Filmen, der irrt gewaltig. Cisco Systems haben ein System entwickelt, dass in Zukunft bei einigen Firmen durchaus Potential hat die Reisekosten enorm zu senken – mal abgesehen davon dass das enorm der Umwelt zu gute kommen würde (CO2)
und was man persönlich an Zeit spart nicht mehr überall persönlich vor Ort sein zu müssen. Jedoch handelt es sich auch hierbei erstmal nur um einen Prototypen – und das beamen wird sicherlich noch ein paar Jahrhunderte auf sich warten lassen. Here we go:
Im medizinischen Bereich wird unter anderem daran gearbeitet bisher nicht oder kaum sichtbare Dinge sichtbar zu machen. Der Vein Viewer von Texas Instruments entworfen und von Luminetx vertrieben bspw. vereinfacht für medizinisches Personal die richtigen Einstichpunkte zu finden. So muss dem Patienten nicht unnötig xmal vergeblich in Arme und Beine gestochen werden auf der Suche nach der nächsten Vene.
Interessant sind auch Kombinationen zwischen Mobilfunkgeräten, Location Based Services und weiteren Informationen. Auf Basis von Google Android tut sich hier sehr viel – 2 wirklich spannende Projekte sind einmal eine Kompass Funktion für Google Street View auf einem Android Prototyp Handy:
und das Projekt Enkin für Google Android:
“Enkin” introduces a new handheld navigation concept. It displays location-based content in a unique way that bridges the gap between reality and classic map-like representations. It combines GPS, orientation sensors, 3D graphics, live video, several web services, and a novel user interface into an intuitive and light navigation system for mobile devices.
Zum Schluss möchte ich noch auf Julius von Bismark aufmerksam machen. Er hat einen Image Fulgurator entwickelt. Was das genau ist?
The Image Fulgurator is a device for physically manipulating photographs. It intervenes when a photo is being taken, without the photographer being able to detect anything. The manipulation is only visible on the photo afterwards.
Hier das Video dazu:
Abschliessend, denke ich, hat der Event sehr gut gezeigt wie viele verschiedene Technologien es mittlerweile gibt, wie diese funktionieren, wie sehr sie sich voneinander unterscheiden und doch wieder miteinander kombiniert werden können. Vom Apple iPhone und Google Android Phone die momentan den vierten Screen darstellen, werden sicherlich noch ein paar Jahre vergehen bis wir wissen was am Ende der fünfte Screen sein wird, wie er aussehen und funktionieren könnte.
Natürlich darf die Rückfahrt vom Roadtrip nicht fehlen. Ganz klar, längst nicht so aufregend wie die Hinfahrt. Warum?
1. hatten wir diesmal ja schon das funktionierende Fahrzeug
2. die Maut war auch schon bezahlt und die Vignetten klebten bereits an der Frontscheibe.
Somit mussten wir eigentlich nur schnellstmöglich die Kilometer von Wien nach Berlin hinter uns bringen – was echt langweilig wird, wenn die Karre bei 90 km/h abgeriegelt ist. Also haben wir die Schwierigkeitstufe selbst etwas nach oben gesetzt und sind in Prag dank des Navigationsgeräts falsch abgebogen – anstatt aussenrum um die Stadt zu fahren – lotste uns das Navi quer durch die Prager Innenstadt. Eine Freude mit einem LKW – mitten im Berufsverkehr – wenn man eigentlich schnellstmöglich nach Hause will. Zum Glück haben wir ab und an Formel 1 Übertragungen gesehen, so dass uns der kleine Umweg nur knapp 10 Minuten gekostet hatte.
Spannend wurde es dann erst wieder gegen 22:30 Uhr, als wir mit dem LKW in den Hinterhof in Berlin fuhren. Natürlich war das Geschrei gleich groß, was uns denn bitte einfällt mitten in der Nacht so nen Lärm zu machen, wir uns gar nicht einfallen lassen sollen jetzt noch Krach im Treppenhaus zu machen und so weiter und so fort. Hilft ja nichts – Nachbarn kurz beruhigt und auf gaaaaaaanz leisen Sohlen den kompletten LKW ausgeladen. Trotz später Stunde waren es immer noch knapp 30 Grad und wir nur zu viert beim Ausladen – da hat man Spass sag ich Euch. Gegen 0.30 Uhr war es dann vollbracht – der LKW war leer und der gesamte Inhalt im 4. Stock. So wie aber jetzt den LKW leise wieder aus dem Hof bekommen? Immerhin war es jetzt wirklich schon ziemlich spät. Nach erfolglosen Versuchen das Teil (7,5 Tonner!) vom Hof zu schieben – ja wir haben es wirklich versucht – entschlossen wir uns kurzen Prozess zu machen und sind mit Motor an vom Hof gefahren. Jetzt noch schnell bei Sixt den Schlüssel abgegeben und schon mal den armen Nachtdienstler dort auf die kommende Beschwerde vorbereitet. Aber das wird bestimmt ne andere Geschichte hier im Blog – ich werde berichten. Nun noch mit dem Taxi nach Hause – da ja die Öffentlichen nicht mehr fuhren (wird Sixt auch in Rechnung gestellt dank des 90 km/h LKW’s) – bin ich glücklich gegen 1:30 Uhr Montags früh im Bett gewesen. Was für ein Roadtrip! Wer demnächst umziehen will und Hilfe braucht – ICH bin NICHT da!

Auf der Liste mit Dingen die man unbedingt mal erleben muss, darf ein Roadtrip nicht fehlen. Ich kann hinter diesen Punkt nun ein Häckchen setzen – yeah!! Mein Roadtrip war ein Umzug von Wien nach Berlin. Das erste Problem bestand darin, das Transporter leider nicht in Wien angemietet und einfach in Berlin wieder abgeben werden können. Deswegen galt es, eine Hin- und eine Rückfahrt mit insgesamt 1600 km zu bewältigen.
Als ersten wurde ein langer Sprinter bei Sixt Wochen im Voraus reserviert – das gelang noch problemlos. Der Umzug selbst sollte vom 26.7.-27.7. stattfinden. Samstag um 8 Uhr war als Startzeit ausgemacht. Bei Sixt die Schlüssel für den Transporter geholt und los ging die Reise nach Wien – soweit zur Theorie. In der Praxis gings bis zum Mehringdamm – hier blinkte dann erstmals eine “Defekt” Meldung im Boardcomputer des Transporters, begleitet von einem Piepen alle paar Meter. Grund genug umzukehren und bei Sixt ein Ersatzauto anzufordern. Kein Problem? Doch, es gab kein Auto mehr in der Klasse. Gut, normalerweise bekommt man nun ein Upgrade für eine höherwertige Mietwagen – was soll das aber bei einem Transporter werden? Man bot uns einen 7,5 Tonnen LKW an. Wahnsinn – Blattfederung und ohne Klimaanlage – Herz was willst du mehr. Da kann man einfach nicht NEIN sagen oder? Mittlerweile waren weitere 2 Stunden vergangen und wir waren immer noch in Berlin. Die Lösungsvorschläge von Sixt bestanden aus einem Transporter, an dem gerade ein neues Rad befestigt werden sollte – oder wir warten bis ein verliehener Transporter wieder abgegeben wird. Beides keine Alternativen.
Also Neustart bei “Los” und ab ging die Reise zum 2. Mal nach Wien. Mittlerweile war es bereits 10:30 Uhr. Für den LKW gab es dann auch keinerlei Einweisung oder andere Hinweise. Dies wurde auch spontan zu einem weiteren Problem für uns, als wir die Autobahn erreichten. Hier stellte sich nun heraus, das der LKW gedrosselt war – und zwar auf 90km/h! Super! Das Navi zeigt ne Wahnsinnsreisezeit bei 90km/h für knapp 800km an. Was nun? Nochmal zurückfahren und doch auf den Transporter warten? Nein, das ging nicht, wollten wir den Umzug dieses Wochenende noch schaffen. Also auf die Zähne beissen bzw. aufs Gaspedal treten und weiter – ganz nach dem Motto “Augen zu und durch”.
Bei mittlerweile 30 Grad dauerte es auch nicht lange, bis der erste LKW vor uns fuhr und zwar genau 3-5 km/h langsamer als wir. Sowas nervt ab, wenn man zusätzlich gebremst wird, das Navi die Ankunftszeit mit jedem Meter hinter dem anderen LKW weiter nach hinten verschiebt und überholen des selbigen gefühlte 19 Minuten dauert. Also tuckert man auf voller Autobahn erstmal hinterher. Das ist so eintönig und langweilig, das wir prompt am Autobahndreieck Spreewald die Ausfahrt nach Dresden übersehen haben und nicht abgebogen sind. Tja, bemerkt haben wir das leider erst nach 40km. HAMMA – das Ganze dann zurück auch nochmal 40km – sind wir bei Tempo 90 km/h fast genau 1 Stunde mehr oder weniger auf der Stelle gefahren.
Nach einer Ewigkeit haben wir dann die Landesgrenze erreicht. Es ging nun weiter durch das wilde Tschechien. Hier wurde 100%tig der Wackeldackel erfunden und zwar von einen LKW Fahrer der mit Blattfederung unterwegs war. Die Strassen hier sind teilweise in einem so beschissenen Zustand. Riesen Löcher mitten auf dem Asphalt, Spurrinnen in denen die Deutsche Bahn gefahrlos Züge fahren lassen könnte und aneinandergelegte Strassenplatten, an denen jeder BMXer und Skater seine Freude beim Bunny Hop üben haben würde. Dank der “modernen” Blattfederung in unserem LKW haben wir jede kleine Strassenunebenheit 1:1 spüren dürfen – ich kann jetzt Leute verstehen denen beim Autofahren schlecht wird. Achja und wenn bei uns die linke Spur Krieg ist, dann ist bei unseren Nachbarländern die rechte Spur Picknick. Was da geparkt wird ist der Wahnsinn. Einfach mal rechts raus – Warnblinker an – die Fahrertür aufreissen und das von hinten vorbeifahrenden Auto bei Tempo 130 persönlich abklatschen. Krass, was die da auf der Autobahn treiben.
So, genug Probleme, jetzt muss es doch problemlos nach Wien gehen, oder? Ihr irrt gewaltig. Für Tschechien und die Slowakei benötigt man Vignetten – alles kein Problem? Ja wenn man genug Bargeld mit hat stimmt das auch. Ohne Bargeld und der einheimischen Sprache mächtig zu sein gibt das riesen Probleme. Es gibt keine Automaten und Karten werden nicht geduldet – das gilt übrigens für beide Länder!!! Die Wechselstuben schicken einen an die Tankstellen und diese dann wieder zurück an die Wechselstuben – jeweils mit dem Hinweis, das man nur beim jeweils Anderen die Vignette mit Karte bezahlen kann. Erst nach ewigem Verhandeln mit Händen und Füssen hatte ich die Vignetten doch irgendwo mit Karte bezahlen können.
Und wer jetzt denkt unsere Freunde in Österreich sind da zivilisierter – vergesst es. Hier bekommt man keine Vignette sondern gleich ne komplette Mautbox. Die ist Prepaid mit 80€ zu erwerben, wenn das Guthaben abgefahren ist, fängt sie laut an zu piepen und man muss wieder anhalten und neues Guthaben auf die Box laden lassen. Innovation sieht mal ganz anders aus – soviel ist sicher. Und übrigens auch die Box konnte ich erst nicht mit Karte bezahlen – auch hier half erst ein “kurzes” Nachverhandeln. Warum sämtliche Vignetten nur bar bezahlt werden können, ist mir immer noch ein Rätsel, das mir keiner beantworten konnte! Nach der letzten Etappe sind wir dann endlich gegen 22:30 Uhr ohne größere Probleme in Wien angekommen.
Jetzt nur noch schnell den LKW beladen – HaHa
Zu viert waren wir erst 2 Stunden später fertig mit dem Beladen des LKW (Tetris mussten wir zum Glück nicht spielen da wir ja enorm viel Platz hatten). Zum Abschluss gab es dann noch als Mitternachtssnack Pizza und Bier und geistig waren wir dann schon wieder auf der Autobahn und freuten uns RIESIG auf die Rückfahrt am nächsten Morgen….
Barak Obama war heute in Berlin. Den Anflug auf den Flughafen Tegel konnte ich schön vom Dachgeschoss aus geniessen. Ansonsten habe ich nicht viel von Obama mitbekommen. So ist das halt wenn man einen Job hat
Ich wollte eigentlich mal gucken ob man nach der Arbeit was sieht und hört – aber als ich mitbekam das die Veranstalter mehr Menschen erwartet haben als beim Public Viewing der EM und man schon um 16 Uhr an der Siegessäule sein musste um überhaupt auf das Gelände zu gelangen, dachte ich mir “Nö”. Hab mir die Show (ist ja trotz allem nur eine Wahlkampfveranstaltung – noch ist der Herr ja “nur” Senator, auch wenn ich schwer hoffe das er sich gegen McCain durchsetzt) dann im TV angesehen. Reicht auch. War nichts weltbewegendes – aber immerhin hat er mehr Leute mobilisiert als es wahrscheinlich alle deutschen Politiker zusammen nicht geschafft hätten – und das ganze noch mit Jubelarien verbunden. Wann gabs sowas das Letzte Mal für einen deutschen Politiker ohne das Haufenweise Parteimitglieder in der ersten Reihe sitzen. Das allein ist bei der Politikverdrossenheit in Deutschland schon bemerkenswert für Obama. Aber die Ami’s wissen halt was zu einer guten Show gehört.
Das Bild oben ist übrigens eine Tagcloud der kompletten Obama Rede in Berlin. Coole Idee – Der Dank geht an planspark



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